Beliebte Wohnwagen Marken

Gegenüber Automobilmarken ist es für Einsteiger und unerfahrene Camper oft schwierig sich einen Überblick über die beliebtesten Wohnwagen Marken zu verschaffen. In Deutschland sind es rund 10 Markenhersteller, die am heimischen Markt dominieren. Dabei sind wie bei der Knaus Tabbert GmbH oft mehrere Marken unter einem Hersteller zusammengefasst. Klar ist, dass die Beliebtheit stark vom Vorhaben und preislichen Vorstellungen der Käufer abhängig ist.

Fendt und Hobby klare Spitzenreiter

Nach dem Zusammenschluss dieser beiden Wohnwagenmarken führt die Hobby Wohnwagenwerk Harald Striewski GmbH klar die Zulassungsstatistik an. Die Traditionsmarke Fendt gilt seit vielen Jahren als Mercedes unter den Caravans. Das Angebot reicht von Standardmodellen bis hin zur Luxusklasse. Mit den Modellen Saphir, Bianco und Tendenza sticht diese Wohnwagen Marke speziell in der Mittelklasse mit qualitativ hochwertigen Wohnwagenmodellen hervor. Auch Hobby Wohnwägen gewinnen durch ihr breites Modellangebot mit Einzelbettmodellen oder geräumigen Grundrissen für Familien die Gunst vieler Kunden. Neben Dethleffs, Hymer beziehungsweise Eriba oder dem französischen Wohnwagenproduzenten Sterckeman gehört Hobby zu den beliebtesten Einsteigermarken.

Knaus Tabbert – viele Marken unter einem Dach

Tabbert Wohnwägen stehen seit Mitte der 50er Jahre ganz oben auf der Liste der beliebtesten Wohnwagen Marken. Im gehobenen Preissegment zu finden, gelten sie als hochwertig verarbeitet. Der Tabbert Puccini ist eines der besten Wohnwagenmodelle der oberen Mittelklasse. Eine relativ neue aber aufstrebende Marke der Knaus-Tabbert-Gruppe ist Weinsberg. Preiswert, praktisch und mit jugendlichem Design richten sich diese Caravans vorwiegend an junge Familien. Zu den beliebtesten ausländischen Wohnwagen Marken gehört der slowenische Traditionshersteller Adria. Lange für preiswerte Einteigmodelle bekannt, genießt das Unternehmen mittlerweile den Ruf von guter Qualität zu einem finanzierbaren Preis.

Luxus Wohnwagen Marken, die sich einer großen Beliebtheit erfreuen

Für Camper, die gerne in kältere Regionen reisen, sind die winterfesten aber preislich gehobenen Caravans von Kabe eine gute Wahl. Mit Cabby, Solifer und Polar gibt es weitere exklusive Wohnwagen Marken, die bestens für das temperaturabhängige Campen geeignet sind.

Wohnmobil Urlaub für Jedermann

Welches Geschirr fürs Wohnmobil?

Herkömmliches Geschirr aus dem Haushalt eignet oft nur bedingt für das Wohnmobil. Grund hierfür ist nicht nur das hohe Gewicht und die Bruchgefahr von Porzellan oder Glas, sondern auch das Klappern während der Fahrt, das sich störend auf die Konzentration des Fahrers auswirkt. Darüber hinaus ist bei einem Reisemobil ein beschränktes Platzangebot gegeben.

Plastikgeschirr, das hohen Belastungen standhält

Eine bewährte Lösung für ambitionierte Camper ist das sogenannte Melamingeschirr. Hierbei handelt es sich um einen sehr leichten und bruchbeständigen Kunststoff, welcher dem Porzellangeschirr täuschend ähnlich sieht. Zwar wesentlich teurer als herkömmliches Plastikgeschirr punkten diese Utensilien durch eine hohe Langlebigkeit. Darüber hinaus ist das für den Outdoor-Bereich konzipierte Geschirr sehr pflegeleicht und lässt sich im Wohnmobil platzsparend stapeln. Das Angebot reicht von klassischen Untertassen und Salatgeschirr über buntes Kindergeschirr bis hin zum stilvollen Suppenteller.

Kratzfeste und bruchbeständige Polycarbonat-Gläser

Wer mit handelsüblichen Gläsern mit dem Wohnmobil unterwegs ist, wird schnell bemerken, dass es sinnvoller gewesen wäre, sich näher am Campingzubehörmarkt umzusehen. Polycarbonat-Gläser gibt es als Weinglas, Weißbierglas oder Sektglas für jeden Anlass in den verschiedensten Ausführungen. Sie, liegen gut in der Hand, sind kratzfest und nahezu unzerbrechlich, was vor allem Familien mit Kindern zugutekommt. Wohnmobil Gläser gibt es auch mit abschraubbarem Fuß um den Platzbedarf auf ein Minimum zu reduzieren. Eine preiswerte und stapelbare Alternative stellen Pappbecher dar, die jedoch in puncto Haltbarkeit nur wenig zufriedenstellend sind.

Klappbares Koch- und Essgeschirr

Aufgrund des eingeschränkten Platzangebots empfiehlt es sich klappbares Essbesteck zu kaufen, welches sich beispielsweise in Tassen verstauen lässt. Häufig aus leichtem Titan und Edelstahl gefertigt, sind diese Küchenutensilien sehr robust und unempfindlich gegenüber Kratzspuren. Auch Multifunktionsmesser mit Flaschenöffner, Korkenzieher, Messerschärfer und diversen anderen Funktionen stellen eine gute Alternative dar. Das Kochgeschirr sollte für den Gaskocher geeignet, möglichst leicht (Aluminium) und nicht größer als die Kochplatten sein. Gute Stapeleigenschaften sowie abnehmbare Griffe erleichtern das Verstauen im Wohnmobil.

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Freiheit auf vier Rädern

Das Caravaning liegt weiter im Trend/ Unabhängigkeit wird auch in Zukunft immer wichtiger

Quelle: BNN vom 03.03.2017

 

Die besten Reiseziele für einen Urlaub mit einem Wohnwagen

Um mit einem Wohnwagen Urlaub machen zu können, sollten bei dem jeweiligen Urlaubsziel einige Aspekte erfüllt sein. Das Wichtigste hierbei ist natürlich eine gute Infrastruktur in dem jeweiligen Land. Hierzu gehört sowohl der Aufbau der Straßen als auch eine ausreichende Anzahl von Tankstellen, Park- und Campingplätzen. Nicht in jedem Land sind somit die Voraussetzungen gegeben, ohne Probleme mit dem Wohnwagen zu seinem Reiseziel zu kommen.

Besonders gut geeignet sind die meisten westeuropäischen Länder, um hier einen Urlaub mit den Wohnwagen machen zu können. Als Beispiel können dabei: Holland, Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Belgien, Dänemark und Luxemburg benannt werden. In diesen ganzen Ländern wird den Urlaubern eine gute Infrastruktur geboten. Besonders beliebte Reiseziele sind dabei der Gardasee, die Alpen in der Schweiz oder die Costa Brave in Spanien. Mit etwas mehr Aufwand und Fahrzeiten, ist es auch möglich nach Großbritannien, Finnland, Schweden oder Norwegen zu gelangen. Hierbei sollte aber damit gerechnet werden, dass es am sinnvollsten ist, für die Anreise in diese Länder, eine Fähre zu verwenden. Weiter im Osten von Europa an der Grenze zu Russland und Asien kann es hingegen immer schwerer werden, passende Campingplätze oder auch nur ausreichend gut ausgebaute Straßen für den Urlaub mit einem Wohnwagen zu finden.

Wer mit einem Wohnwagen einen Urlaub außerhalb von Europa machen möchte, muss sich entsprechend vorbereiten. Amerika und Kanada bieten sich beispielsweise durchaus gut für eine solche Art von Urlaub an. Hierbei sollte aber vor Ort ein passender Wohnwagen gemietet werden, da die Überfahrt mit seinem eigenen Anhänger zu lange dauert und teuer wäre. Ebenso kann noch benannt werden, dass es sich außerhalb von Europa durchaus lohnt, sich genau über mögliche Strecken und Standorte für den Wohnwagen zu informieren. Hierfür gibt es spezielle Reiseführer im Internet oder auch in Fachgeschäften. Durch diese ist es zum Beispiel möglich, mit den Wohnwagen recht bequem bis ins tiefste Russland fahren zu können.

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In Deutschland und europaweit den Wohnwagen richtig parken

Auch wenn sich viele Wohnmobilbesitzer dies wünschen würden, es ist nicht immer und überall möglich, dieses Fahrzeug abstellen zu können, um dann hier zu übernachten. Vielmehr müssen in ganz Europa unterschiedliche Reglungen beachtet werden, was den Standort von einem Wohnmobil angeht. In einigen Ländern gibt es dabei hohe Strafen, wenn der Caravan nicht richtig abgestellt wurde.

In Deutschland gilt, dass ein Wohnmobil überall geparkt werden darf, wenn der jeweilige Standort dem Verkehrsrecht entspricht. Entsprechend müssen auf Parkverbotsschilder oder Schilder die das Abstellen von Wohnmobilen verbieten geachtet werden. Auf Privatgelände müssen hingegen vorher die Besitzer um Erlaubnis gefragt werden, ob der Caravan stehen bleiben darf. Bei einer Übernachtung in dem Wohnmobil sieht es da schon etwas anders aus. Laut dem Recht in Deutschland ist es dabei erlaubt auf einem einfachen Parkplatz in dem Wohnmobil zu übernachten, wenn die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt werden muss. In diesem Fall darf der Parkplatz rund 10 Stunden für das Ausruhen genutzt werden. Nach diesen 10 Stunden muss der Stellplatz entsprechend wieder verlassen werden, da mehrere Übernachtungen unzulässig sind und die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt wurde. Eine mehrtägige Übernachtung im Wohnmobil ist entsprechend nur auf gekennzeichneten Plätzen, wie einem Campingplatz erlaubt

In Europa gestalten sich die Reglungen für das Parken und Übernachten in einem Wohnmobil unterschiedlich. In: Kroatien, Portugal, Griechenland und Bulgarien ist es beispielsweise komplett verboten, auf öffentlichen Parkplätzen oder privaten Grundstücken den Caravan für eine Übernachtung abzustellen. In den Ländern: England, Belgien, Irland, Holland, der Schweiz und Polen darf zumindest auf Privatgelände mit dem Wohnmobil übernachtet werden. Hinzu kommen noch einige Sonderreglungen, die je nach Urlaubsland beachtet werden müssen. Über Unternehmen wie dem “ADAC” kann sich dabei jeder Urlauber einfach darüber informieren, wo das Parken und Übernachten mit dem Wohnmobil wie lange erlaubt ist. Wer hingegen sichergehen möchte, sich immer an die Gesetze von dem jeweiligen Land zu halten, der sollte einen entsprechenden Campingplatz aufsuchen.

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Sicher fahren mit dem Wohnmobil: Basiswissen für Camper

Selbst für erfahrene Autofahrer ist die erste Tour in einem Wohnmobil eine Herausforderung. Größe, Länge und die Übersichtlichkeit erfordern in vielen Punkten eine besondere Fahrweise, an die sich nur wenige schnell gewöhnen. Und die gute Übersichtlichkeit, die man von dem erhöhten Sitzplatz genießt, wird spätestens beim Einparken auf eine schwere Probe gestellt. Allgemein sollte beachtet werden, dass Wohnmobile wegen ihres längeren Radstandes einen deutlich höheren Wendekreis aufweisen. Wegen ihrer Größe benötigen sie dabei ohnehin mehr Raum zum Rangieren: Wer zu früh den Lenker einschlägt, holpert im besten Fall über den Bordstein und klemmt im ungünstigsten Fall schnell zwischen dem Nachbarn und der Straße fest.

Auch die Höhe ist für viele Benutzer noch sehr ungewohnt – das gilt besonders für Alkoven mit einem Dachaufbau. Hier können tief liegende Äste schnell einmal unerwünschte Folgen haben, wenn nicht ein ausreichender Sicherheitsabstand eingeplant wird. Das gilt auch nach beiden Seiten, denn je länger das Gefährt ist, desto stärker schwenkt das Heck in Kurven aus. Schnelles Fahren macht das Wohnmobil wiederum nicht nur zu einer wahren Spritschleuder, sondern ist auch nicht erlaubt und kann empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. Und die Beschleunigung beispielsweise beim Überholen sollte auch erst einmal auf einer ruhigen Strecke möglichst mehrfach getestet werden, um kritische Manöver oder langwierige “Elefantenrennen” zu vermeiden.

Übung macht auch bei dem Fahren mit dem Wohnmobil den Meister – aber ein Wohnmobil fährt der Besitzer naturgemäß eben deutlich seltener als ein Auto. Wenn es möglich ist, sollte deshalb auch jede Hilfe angenommen werden. Das gilt besonders beim Einparken, bei dem es in der ersten Zeit schnell kritisch werden kann. Ist kein Einweiser zur Stelle, ist es hilfreich, die Spiegel entsprechend nachzujustieren. In ihnen sollten zumindest beide Hinterräder erkennbar sein, um den toten Winkel so klein wie möglich zu halten. Eine gute Reiseplanung kann bei der Eingewöhnung zusätzlich helfen, Schwierigkeiten zu vermeiden, indem beispielsweise dicht besiedelte Ortschaften an das Ende des Urlaubs rücken.

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Sicher unterwegs mit Wohnmobil und Fahrrad

Erst mit Fahrrad fühlen sich die meisten Camper im Urlaub richtig frei und flexibel. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, muss ein Fahrrad auch auf dem Wohnmobil sicher und vorschriftsmäßig befestigt werden. Je nach Fahrzeugtyp stehen unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Natürlich kann das Fahrrad auch im Innenraum befördert werden, doch hier nimmt es Platz weg, der für andere Dinge fehlt.

Umlegbarer Heckträger – besonders praktisch
Heckträger sind für Fahrräder sehr beliebt. Vor dem Kauf muss die maximale Traglast der Rückwand (siehe Herstellerbeschreibung) berücksichtigt werden. Die Heckklappe des Wohnmobils ist nicht für schwere Lasten geeignet. Ab 100 kg Gewicht sollte ein Träger eingesetzt werden, der sich auf die Anhängerkupplung stützt. Am Heck eines Kastenwagens mit geteilter Hecktür lässt sich zwar ein Fahrradträger montieren, doch beim Öffnen ist der Träger immer im Weg. Besser macht sich hier ein umlegbarer Heckträger. Zum Öffnen der Heckklappe wird der Träger samt Fahrrädern zur Seite geschwenkt, sodass die Tür bequem erreichbar ist. Beim Wohnmobil mit einer Heckklappe wird der Fahrradständer auf die Klappe montiert. Beim Öffnen muss diese das zusätzliche Gewicht ohne weiteres tragen können. Bei allen Heckträgervarianten müssen Nummernschild und Heckleuchten von jedem Winkel aus erkennbar sein.

Anhängerkupplungsträger – die beliebteste Variante
Für ein Wohnmobil mit Anhängerkupplung bietet sich der Anhängerkupplungsträger an. Zusammen mit zusätzlichem Kennzeichen und Heckleuchten wird dieser auf die Anhängerkupplung montiert. Für das Zusatzkennzeichen ist keine weitere TÜV-Plakette notwendig. Ohne Ladung dürfen Sie nicht mit dem Anhängerkupplungsträger fahren, da die doppelte Beleuchtung andere Verkehrsteilnehmer irritieren würde. E-Bikes könnten aufgrund ihres Gewichtes allerdings Schwierigkeiten bereiten. Manch einer behilft sich damit, dass schwere Akku seines Elektrofahrrades vor der Befestigung auf der Heckklappe abzubauen, sodass maximal 20 g Gewicht auf der Klappe lasten.

Heckgarage
Die komfortabelste Lösung ist eine geräumige Heckgarage direkt am Wohnmobil. Auch hierin müssen die Fahrräder vorschriftsmäßig befestigt sein. Am Urlaubsort bietet die Heckgarage außerdem den besten Diebstahlschutz.

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Wohnmobile: Rechte und Pflichten

Das Reisen mit dem Wohnmobil ist nicht nur in der Regel eine sehr günstige Möglichkeit, seinen Urlaub zu verbringen, sondern vermittelt auch eine gewisse Unabhängigkeit und Freiheit. Doch gerade in Deutschland, jedoch auch in anderen Ländern der EU, gibt es strenge Pflichten und natürlich auch Rechte, die beim Verreisen mit dem Wohnmobil beachtet werden sollten. Diese beziehen sich in erster Linie auf die Stellplätze.

Wo darf ich mein Wohnmobil abstellen?
Ob der jeweilige Standort legal ist, ist vor allem davon abhängig, ob Sie zum Rasten oder fürs Campen halten. Während die Rast auch auf öffentlichen Park- oder Rastplätzen kein Problem darstellen sollte, ist Campen hierbei nicht erlaubt. Generell ist eine Rast immer dann gegeben, wenn hierbei keine camperischen Tätigkeiten ausgeübt werden, beispielsweise der Aufbau des Vordaches. Allerdings kann sich die Rast auch ruhig auch über mindestens eine Nacht erstrecken, wenn während des Zwischenstopps eine längere Schlafphase eingelegt werden soll. Soll sich die Rast jedoch über mehrere Tage erstrecken, muss hierfür zuerst eine Genehmigung eingeholt werden, da ansonsten ein Bußgeld droht.
Achtung: Auch das Rasten ist auf Plätzen verboten, welche ausschließlich für LKW und PKW freigegeben sind!

Vorsicht gilt auch bei der Verwendung von Parkplätzen, welche mit einer speziellen Beschilderung für die Nutzung durch Wohnmobile reserviert sind. Zwar ist hier ein Campen möglich, auch mit Stühlen, Grillen und mehr, allerdings haben Dauercamper hier nichts zu suchen. In der Regel ist hier auch der Aufbau von Vorzelten nicht gestattet.

Tempolimits mit Wohnmobilen
Die maximal erlaubte Geschwindigkeit für Wohnmobile und Wohnwagen ist in Deutschland streng geregelt und gliedert sich vor allem nach dem Gewicht. So dürfen beispielsweise Wohnmobile mit einem Gewicht von bis zu 7,5 Tonnen eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h fahren, für Wohnmobile unter 3,5 Tonnen gibt es hingegen keine Beschränkung. Ein Gespann aus Zugfahrzeug und Wohnanhänger darf maximal 80 km/h fahren.

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Mit dem Wohnmobil ins Ausland: Wichtige Informationen vor der Reise

Mit einem Wohnmobil kann man leicht und bequem reisen, ohne auf strenge Zeitpläne oder Buchungen Rücksicht nehmen zu müssen. Auf jeden Fall sollten allerdings gerade im Ausland die nationalen Bestimmungen berücksichtigt werden, denn auch für einen Besucher gilt die alte Justizregel: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Es ist deshalb nicht nur sinnvoll, sondern nahezu unerlässlich, sich vor der Abreise über sein spezielles Ziel zu informieren. Viele Länder besitzen Gesetze, die für einen einmaligen Besucher zwar kurios anmuten können, bei Verstoß aber hohe Strafen nach sich ziehen.

So ist es beispielsweise in manchen europäischen Ländern besonders in Europa Pflicht, dass ein Wohnmobil nicht nur ein, sondern zwei Warndreiecke mit sich führen muss. In einem Kreisverkehr hat der Kreisende Vorfahrt – nur in Irland und in Griechenland eben nicht – da muss er auf den Einfahrenden warten. In Frankreich muss theoretisch ein Alkoholtester mitgeführt werden, obwohl selbst der verantwortliche Innenminister sich gegen Sanktionen bei einem Verstoß ausgesprochen hat. Italien hat gleich eine ganze Reihe Sonderregeln, nach der etwa Fahrradträger mit einer 0,5 m x 0,5 m großen Warntafel mit fünf roten Streifen markiert werden müssen und sowohl privates Abschleppen wie das Mitführen von Reservekanistern verboten ist.

Wichtig für den Camper ist jedoch besonders eines: Wo darf er stehen? Hier zeigen sich Österreich, Spanien und Italien tolerant und erlauben das einmalige Übernachten auf jedem Parkplatz. Anderswo wird ein strenger Unterschied zwischen Rasten und Campen gezogen, dessen Trennlinie mitunter ähnlich irritierend wie die Verkehrsregeln ist. So darf beispielsweise ein Caravan häufig nicht abgekuppelt werden, selbst wenn es nur für einen Einkauf im Supermarkt eine Ortschaft weiter ist. Außerhalb Europas sollte immer auf einen internationalen Führerschein geachtet werden, denn der ist häufig Pflicht, auch wenn im Alltag häufig nicht danach gefragt wird. Hilfreich ist in jedem Fall auch die Internationale Versicherungskarte – wegen ihrer Farbe auch “Grüne Karte” genannt – die auch in einigen europäischen Ländern für ausländische Besucher vorgeschrieben ist.

 

Wichtige Vorteile des Wohnmobil Urlaubs

 

Tipps zur Reinigung und Pflege der Möbel im Reisemobil

Am besten säubern Sie Ihr Reisemobil nach jeder Reise. Besonders wichtig ist natürlich auch eine Grundreinigung im Frühjahr. Die Außenreinigung soll an anderer Stelle beschreiben werden, hier geht es um die Innenreinigung. Am besten gehen Sie hierbei strategisch vor und halten sich an den Grundsatz, so wenig Wasser wie möglich einzusetzen.

Teppiche und Polster

Die Teppiche und Polster nehmen Sie idealerweise heraus und saugen Sie gründlich. Bei Bedarf nutzen Sie handelsübliche Reinigungsmittel wie Polster- und Teppichreiniger. Wird das Reisemobil länger nicht benutzt, nehmen Sie die Polster und Teppiche am besten heraus und lassen sie auslüften.

Möbeloberflächen, Möbelklappen und Kühlschränke

Bestehen die Möbeloberflächen aus Holz, empfiehlt sich eine Möbelpolitur, die Sie nach Vorschrift anwenden. Für alle anderen Oberflächen können Sie ebenfalls alle handelsüblichen Reiniger verwenden. Das Gleiche gilt auch für das Innere der Möbelklappen und Schrankfächer sowie des Kühlschranks. Reinigen Sie alles direkt nach der Benutzung, stehen Ihnen keine bösen Überraschungen am Tag der Abreise bevor. Deshalb gilt auch immer der Grundsatz: Steht das Reisemobil länger, müssen alle Klappen, Türen und ganz besonders der Kühlschrank, geöffnet bleiben, um zu lüften.

Fenster

Glasreiniger wären für die Kunststofffenster eines Reisemobils fatal. Daher müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Sie einen Acrylglasreiniger nehmen. Der greift die Oberfläche des Fensters nicht an, verhindert Kratzer und macht die Scheiben auch nicht blind durch aggressive Chemikalien. Diese Reiniger erhalten Sie im Fachhandel oder in gut sortierten Supermärkten. Für die Gummidichtungen der Fenster reicht normales Talkum oder auch Glycerin, dass Sie in Apotheken bekommen.

Wassertank

Verschmutzungen im Wassertank sehen Sie nicht, doch sie können Ihnen so richtig den Urlaub verderben. Daher ist es unerlässlich, zweimal im Jahr den Wassertank und alle Leitungen mit einem speziellen Entkeimungsmittel zu behandeln. Dies entfernt Algenbeläge und töte Bakterien ab. Nachfolgend muss der Tank mit einer Mischung aus Chlor und Silberionen desinfiziert werden bevor Sie noch ein Entkalkungsmittel einsetzen, damit Bakterien der Lebensraum entzogen wird.

Wichtige Vorteile des Wohnmobil Urlaubs

Österreich-Vignette “Pickerl” wird 2018 digital

A1 Westautobahn, Salzburg Walserberg, Foto von Wolfgang Simlinger, www.simi.at

Die österreichische Autobahnmaut kann ab 2018 neben der bekannten Klebevariante auch per digitaler Vignette nachgewiesen werden. Der Verkauf der digitalen Vignette startet am 1. Dezember 2017.

Die neue digitale Vignette wird nicht mehr kosten als die weiterhin angebotene Klebevignette und sie wird gleiche Gültigkeit wie bisher haben. Der Verkauf der neuen digitalen Vignette startet mit dem für die Jahresvignette 2018 am 1. Dezember 2017 über die Website des Autobahnbetreibers ASFINAG und eine App für Smartphone.

Die digitale Vignette wird gemeinsam mit dem Kennzeichen online registriert. Das Aufkleben auf die Windschutzscheibe entfällt zukünftig. Auch für Fahrzeughalter mit Wechselkennzeichen bringt die digitale Vignette einen neuen Vorteil: sie müssen nur noch eine Vignette kaufen, statt bisher für jedes Fahrzeug eine.

Pflicht vor dem Campingurlaub

Damit der Campingurlaub zu einem Erfolg wird, sind einige Dinge wichtig. Was vor dem Campingurlaub beachtet werden muss, erklärt der nachstehende Artikel.

Unbedingt reservieren
Natürlich bietet ein Campingurlaub Freiraum von der normalen Urlaubsroutine. In der Hochsaison werden die Zahl der verfügbaren Campingplätze eng, weshalb Campingplatzbetreiber in den Monaten Juni bis August eine Reservierung empfehlen. Einige Campingplätze sind für Dauercamper exklusiv, weshalb spontane Urlauber keinen Platz erhalten. Eine rechtzeitige Reservierung ist deshalb sinnvoll.

Richtig ausrüsten
Zu einem gelungenen Campingurlaub gehört die richtige Ausrüstung. Bei einem längeren Urlaub sollte neben den Schlafplätzen auch genügend Platz für Gepäck sein. Das Zelt sollte über ein wasserdichtes Außen- und Innenzelt verfügen, damit es an regnerischen Tagen nicht ungemütlich wird. Isomatte und Schlafsack reichen einem Camper aus. Wer ein wenig Komfort wünscht, ist mit einem Schaumstoffmodell und einer selbstaufblasenden Isomatte gut bedient. Auf jeden Fall sollte ein wärmender Schlafsack nicht fehlen, da es in der Nacht empfindlich kühl werden kann. Mit in das Campinggepäck gehören weiter Campingkochgeschirr, Besteck sowie ein Spiritus- oder Gaskocher, Flaschen- und Dosenöffner, Schwamm und Reinigungsmittel. Soll das Zelt an der See stehen, ist ausreichender Mückenschutz wichtig.

Das Campingmobil
Vor der Abreise ist es Pflicht, das Campingmobil auf Sicherheit zu überprüfen. Dazu zählen Lenkung, Bremsen, Reifendruck und die Kontrolle der Mechanismen der Elektrik (Bremslicht, Standlicht, Blinker). Weiter ist das Dach auf Feuchtigkeitsschäden zu überprüfen und der Motorölstand sowie die Scheibenwischanlage zu kontrollieren. Weiter ist die Gas, – Feuchtigkeits- und TÜV-Prüfung Pflicht. Die Batterie ist anzuklemmen und vor der Abfahrt auf Spannung zu prüfen. Die Wasseranlage des Wohnmobils sollte befüllt, durchspült und auf Dichtigkeit geprüft sowie auf Funktion getestet werden.

Gasverbraucher
Die Gasanlage sollte mit großer Sorgfalt überprüft werden, denn sie kann zu einem fahrenden Sicherheitsrisiko werden. Eine regelmäßige Gasprüfung ist nicht vorgeschrieben, weil diese nicht unmittelbar für die Sicherheit im Straßenverkehr verantwortlich ist. Trotzdem sollte dringend überprüft werden, ob Schläuche sowie Gaskasten eine gefahrlose Nutzung gewährleisten.

Tipps für einen sauberen Camper

Ein Wohnmobil benötigt Reinigung und Pflege. Mit den folgenden praktischen Tipps lassen sich Verschmutzungen außen und innen effektiv ohne unnötigen Aufwand beseitigen.

Außenreinigung
Das mobile Heim braucht neben der Grundreinigung nach der Benutzung eine regelmäßige Außenreinigung. Dabei sind Dichtungen von Fenstern, Vorzelt, Polster, Markise und Tank bei aktiver Nutzung nicht nur zwei Mal im Jahr zu warten, sondern auch zu reinigen. Schwarze Schlieren auf der Außenabdeckung des Wohnmobils werden am schnellsten in einer speziellen Waschstraße für Camper oder Caravane entfernt. Clean-Parks bieten Reinigungsstationen für Wohnmobile zum Eigenreinigung. Diese Lösung ist ideal, wenn Zuhause die nötige Ausrüstung fehlt. Im eigenen Garten kann der Außenlack mit einem Spezialreiniger oder Babyschampoo schonen gereinigt werden. Der Lack wird durch Wachs geschützt und Kratzer sowie weitere Verschmutzungen werden reduziert.

Fenster, Dichtungen, Teppiche und Polster reinigen
Fenster eines Wohnmobils sind nicht mit herkömmlichen Fensterreinigern, sondern mit einem speziellen Arcylglasreiniger zu putzen. Um die Dichtungen zu reinigen und pflegen, reicht Talkum oder Glycerin. Teppiche und Polster werden am besten außerhalb des Wohnmobils gesaugt, denn so kommt es zu keiner unnötigen Staubentwicklung und Gegenstände müssen nicht umgeräumt werden. Bleibt das Wohnmobil einige Zeit ungenutzt, sind Teppiche und Polster außerhalb aufzubewahren.

Glatte Flächen säubern
Schränke, Böden und glatte Flächen können mit milden haushaltsüblichen Reinigern gesäubert werden. Küchenschränke, Möbelklappen und Kühlschrank sind bei Nichtbenutzung offen zu lassen, denn so kann die Luft besser zirkulieren und muffiger Geruch entsteht nicht.

Markisen und Wassertank
Verunreinigungen im Wasser- und Abwassertank sind kaum sichtbar und schwer zugänglich. Mindestens zwei Mal jährlich sind diese zu reinigen und desinfizieren, denn sonst bilden sich Bakterien und Algen. Entkeimungsmittel werden in Wasser aufgelöst, wirken über Nacht und säubern den Tank. Anschließend erfolgt eine Desinfektion mit Silberionen oder Chlor, um die Trinkwasseranlage nachhaltig vor Keimen zu schützen. Für die Markisen-Reinigung reicht sauberes Wasser. Stärkere Verschmutzungen werden mit einem milden Reinigungsmittel oder Seife entfernt.

Der Urlaubsratgeber: Urlaub mal ganz anders

Campingtoiletten: Tipps zur Benutzung

Die eigene Campingtoilette hält ein Leben lang, vorausgesetzt, sie wird richtig gepflegt. Unangenehme Erfahrungen mit Benutzung und Entsorgung bleiben Ihnen erspart, wenn Sie diese Tipps befolgen:

1. Entleerung und Entsorgung
Wie häufig Sie den Tank Ihrer Chemietoilette leeren, hängt von der Temperatur, der Platzierung im Innen- oder Außenbereich sowie der Häufigkeit und Art der Benutzung ab.
Eine Reinigung alle drei Tage empfiehlt sich für eine Person, alle zwei Tage bei zwei Benutzern. So verhindern Sie, dass schlechte Luftzirkulation und Hitze die Entwicklung von Keimen begünstigen. Die eingesetzten Chemikalien passen Sie der erwarteten Füllmenge an. Ist der Tank bei Entnahme noch nicht ganz voll, lässt er sich leichter entnehmen und transportieren.
Die Entsorgung Ihrer Chemietoilette erledigen sie in den dafür vorgesehenen Behältern. Auf dem Waldboden haben Chemikalien nichts zu suchen.

2. Benutzung und Hygiene
Die Reinigung der Toilette erleichtern Sie sich, indem Sie besonders dünnes oder leicht zersetzbares Toilettenpapier benutzen. Mülleimer und Toilettenbürste gehören auch beim Campen zu der Grundausstattung, die Ihnen größere Ärgernisse beim späteren Säubern ersparen.
Einweghandschuhe schützen Sie beim Einfüllen der Sanitärflüssigkeit und bei der Toilettenreinigung vor den aggressiven Chemikalien.
Antibakterielle Seife und Einweg- Hygienetücher für die Hände, Einweg- Reinigungstücher und Desinfektionsmittel für die Toilette sind nicht nur bei Wasserknappheit sinnvolle Hilfsmittel.

3. Transport und Pflege
Die Chemietoilette transportieren Sie vollkommen entleert, trocken und sauber. Die Reinigungs- Chemikalien nehmen Sie gut verschlossen und befestigt mit. Vor dem ersten Camping- Einsatz testen Sie die Toilette mit Wasser. So schließen Sie undichte Stellen durch Transportschäden aus.
Aggressive Chemikalien und Fremdkörper wie Steinchen und Erde schaden dem Toilettengehäuse und verkürzen die Lebensdauer. Der Dichtungsring der Schiebevorrichtung verlangt nach besonderer Pflege. Regelmäßig eingeölt hält er lange und erfüllt zuverlässig seinen Zweck.

Abschließend: Sorgen Sie für eine gemäßigte Temperatur in der Umgebung Ihrer Campingtoilette, dann haben Sie lange Freude an der reibungslosen Funktion.

 

Wohnmobil Urlaub für Jedermann

 

Wann macht eine Vollkaskoversicherung beim Wohnmobil Sinn?

Ein Wohnmobil weckt bei vielen von uns einen Hauch von Freiheit, und dem Luxus, jederzeit seinen Aufenthaltsort selbst zu bestimmen. Gerade zu der beginnenden Urlaubszeit denkt der eine oder andere darüber nach, sich ein Wohnmobil anzuschaffen.

Da wundert es nicht, dass immer mehr und mehr Wohnmobile oder Campingwagen zugelassen werden. Bei den gängigen Versicherungsgesellschaften kann man sich für die Zulassung beim Strassenverkehrsamt eine Versicherungsbestätigung geben lassen.

Schon sind wir beim Punkt Versicherung des Fahrzeuges und da stellt sich die Frage wann hier eine Vollkaskoversicherung für das Wohnmobil sinnvoll ist.

Zunächst einmal muss geklärt werden, was alles abgesichert ist. Was viele nicht wissen: in der Vollkaskoversicherung ist die sog. Teilkaskoversicherung beinhaltet. Das bedeutet, dass z.B. Diebstahl, Feuerschäden. sowie Sturm- und Hagelschäden schon abgedeckt sind.

Die Vollkaskoversicherung bietet darüber hinaus auch Schäden an der Karosserie des Fahrzeuges wie etwa Schrammen, Beulen oder Dellen. Das gilt auch, wenn man sich die Schäden selbst zugefügt hat, wie z.B.beim Rangieren, dem Aus- oder Einparken.
So gesehen bezahlt die Vollkaskoversicherung auch Eigenschäden.

Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt, ist die Finanzierung des Wohnmobiles. Solch ein Fahrzeug ist nicht gerade günstig, besonders nicht als Neufahrzeug. Mittlerweile gibt es richtige Luxusausführungen, die z.T. sogar Platz für einen Kleinstwagen haben.

Daher nehmen viele für ihren Traum ein Wohnmobil zu besitzen, einen Kredit auf. Sollte es dann aber zu einem Totalschaden kommen, würde der Kreditnehmer aus der Vollkaskoversicherung den Tageswert des Fahrzeuges erstattet bekommen. Mit diesem hat er dann die Möglichkeit, den Kredit zu bedienen. Denn dieser würde ja weiterlaufen, auch wenn das Fahrzeug längst verschrottet wäre.

Aber auch wenn kein Kredit abgeschlossen wurde, und man in der glücklichen Lage war, das Fahrzeug eigenzufinanzieren, wäre eine Vollkaskoversicherung im Falle des Falles mehr als willkommen.

Schließlich will man die Summe, die man für das Wohnmobil bezahlt hat, nicht verlieren. Es lohnt sich also durchaus, über eine Vollkasko nachzudenken.

Ist das Fahrzeug dann somit gut versichert, steht einem tollen Urlaub mit interessanten Eindrücken dann nichts mehr im Weg.

Vergleich zwischen Pauschal Urlaub und einer Wohnmobil Reise

Tipps für den Winterurlaub mit dem Wohnmobil

Immer mehr Menschen finden Gefallen am Wintercamping. Damit der Winterurlaub mit dem Wohnmobil zu einem schönen Erlebnis wird, sollten die nachstehenden Tipps beachtet werden.

Wohnmobil: Wintertauglich oder winterfest?
Die Bezeichnungen “wintertauglich” und “winterfest” klingen sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch gravierend. Wohnmobile, die als “winterfest” bezeichnet werden, müssen die Norm “EN 1646” erfüllen. Das bedeutet, dass der Innenraum des Wohnmobile bei einer Außentemperatur von bis zu minus 15 Grad problemlos bis zu 20 Grad auf heizbar ist. Winterfeste Wohnmobile zeichnen sich durch isolierte Tanks, Installationen, doppeltverglaste Rahmenfenster, ein beheiztes Armaturenbrett sowie ein ausgeklügeltes Belüftungs- und Heizsystem aus. Bei wintertauglichen Wohnmobilen hingegen werden die Tests nur bei einer Außentemperatur von 0 Grad durchgeführt. Bei tiefen Temperaturen ist winterfesten Wohnmobilen der Vorzug einzuräumen, denn dann wird es im Innenraum garantiert nicht kalt.

Der richtige Fahrzeugtyp
Integrierte Wohnmobile eignen sich besser für einen Einsatz im Winterurlaub. Bei teilintegrierten Wohnmobilen ist der Übergang zwischen dem Wohnraum und dem Führerhaus häufig schlechter isoliert. Bei tiefen Temperaturen stößt die Heizung gerne an ihre Grenzen. Ist das Fahrerhaus gut vom isolierten Aufbau getrennt, frieren Bewohner auch in der Nacht nicht.

Stellplatz
In den Wintermonaten sind Campingplätze begehrt und deshalb oft ausgebucht, weil viele Plätze nur im Sommer geöffnet haben. Es sollte frühzeitig gebucht werden, damit auch ein Campingplatz verfügbar ist. Nach der Ankunft sollte der Stellplatz von Eis und Schnee befreit werden, denn sonst kann das Wohnmobil bei wärmeren Temperaturen kippen. Große Bretter unter der Hubstützen sorgen dafür, dass das Wohnmobil bei Tauwetter nicht einsinkt. Stromkabel sind so zu verlegen, dass diese nicht am Boden festfrieren oder von Räumfahrzeugen beschädigt werden können. Schnee auf dem Dach ist regelmäßig zu entfernen, damit die Last nicht zu groß wird. Auch wenn es draußen sehr kalt ist, sollte in regelmäßigen Abständen gelüftet werden, den Feuchtigkeit im Wohnmobil kann zu Schimmel führen.

Wichtige Vorteile des Wohnmobil Urlaubs

Sicherheit im Wohnmobil

Camper befürchten Einbrüche während der Nacht oder bei Abwesenheit. Die Furcht ist teilweise berechtigt, doch mit einigen Tipps können sich Camper sicher fühlen.

Der richtige Platz zum Campen
Niemals sollte auf einem Rastplatz übernachtet werden, denn kriminelle Gestalten haben es hier einfach und können schnell wieder wegfahren. Das Schicksal sollte nicht herausgefordert werden, auch wenn es Zeit sowie Mühe kostet, einen Stell- und Campingplatz aufzusuchen. Auch am Straßenrand in einer ruhigen Wohngegend darf übernachtet werden, denn das dient der “Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit” und ist gesetzlich erlaubt. Der Übernachtungsort ist besonders bei Unkenntnis der Örtlichkeiten bei Tageslicht auszuwählen, denn Begebenheiten können besser eingeschätzt werden. Wer sich bereits tagsüber am ausgewählten Ort unwohl fühlt, sollte besser weiterfahren, denn die Situation wird in der Nacht nicht besser. Generell werden die allerwichtigsten Dinge, ohne die eine Weiterfahrt unmöglich wird, immer mitgeführt oder in einem fest verbauten Safe gelagert.

Sicherheit vor Ort
Seitliche Fenster und alle Türen sind zu verriegeln. Das Wohnmobil sollte immer abfahrbereit sein, weshalb die Trittstufe eingefahren wird und Zündschlüssel sowie Telefon griffbereit sein müssen. Wertgegenstände sind in der Nacht so zu verstauen, dass kein schneller, fremder Zugriff möglich ist. Am besten wird ein Lenkradschloss bei Einbezug der Fahrerhaustüren eingesetzt. Lenkradschloss-Modelle, die schnell vom Fahrer aufgeschlossen werden können, sind zu bevorzugen.

Keine Gruppenbildung trotz Gemütlichkeit
Bei inoffiziellen Übernachtungsplätzen sollte kein campingähnliches Verhalten (Stühle und Tische rausstellen, Ausfahren der Markise, Wäsche aufhängen etc.) erfolgen, denn das kann im Ernstfall die schnelle Flucht verhindern.

Sicherheit geht vor
Bei Städtebesichtigungen sollte das Wohnmobil auf einem bewachten Parkplatz abgestellt werden. Papiere und Ausweisdokumente sind passwortgeschützt in einer Cloud abzulegen oder in Kopie in einem sicheren Versteck aufzubewahren. Das erspart Zeit bei eventuellen Behördengängen. Ein “Täusch-Geldbeutel” oder eine alte Kamera im Handschuhfach sorgen dafür, dass Diebe bei einem Einbruch schnell vermeintliche Beute machen und das Weite suchen.

Wohnmobil Urlaub für Jedermann

Reisemobile und Caravans richtig überwintern

Die Zahl der Wintercamper nimmt zwar ständig zu, doch die meisten Reisemobile und Caravans gehen in der kalten Jahreszeit in den „Winterschlaf“. Viele der Fahrzeuge verfügen über ein Saisonkennzeichen oder werden über die Wintermonate abgemeldet.
Damit Ihr Fahrzeug diese Zeit problemlos und ohne Schäden übersteht, sollten Sie es entsprechend vorbereiten. Wenn Sie einige Regeln beachten, steht einem sorglosen Start in die neue Reisesaison nichts im Weg. Einige dieser und weitere Tätigkeiten sollten Sie an Ihrem Fahrzeug ebenfalls vornehmen, wenn Sie im Winter unterwegs sein möchten.

Stellplatz:
Ein überdachter, gut belüfteter, möglichst ebener Stellplatz oder eine trockene, im besten Fall frostfreie Halle sind ideal.
Um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten, Fahrzeug nicht mit einer Plane abdecken.
Bitte beachten: Nicht zugelassene Fahrzeuge dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden! Überprüfen Sie vor der Abmeldung auch den nächsten HU-Termin, damit dieser nicht in den Zeitraum der Stilllegung fällt.

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Fahrzeug außen:
– Fahrzeug gründlich reinigen
– Unterboden überprüfen und ggf. angegriffene Stellen konservieren
– Lack auf Beschädigungen prüfen und diese ausbessern, mit Pflegemittel (z.B. Hartwachs o.ä.) konservieren
– Acrylglasfenster mit entsprechendem Reiniger pflegen
– Gummidichtungen mit Pflegemitteln (Siliconspray, Talkum o.ä.) behandeln
– Wenn möglich Handbremse nicht anziehen, sondern Fahrzeug durch Unterlegklötze sichern
– Luftdruck auf Rädern erhöhen
– Reisemobile mehrmals in der Winterzeit bewegen/verschieben, um Reifen nicht einseitig zu belasten (Standplatten)
– Caravans möglichst aufbocken, damit die Räder entlastet werden
– Caravankupplungen konservieren und vor Wettereinflüssen schützen (z.B. Abdeckung vom Fachhandel), Gelenke der Stützen und des Bremsgestänges fetten
– große Schneemassen auf dem Dach möglichst entfernen
 

Fahrzeug innen:
– Gründliche Reinigung des Innenraums
– Schränke leeren und Lebensmittel entfernen
– Polster, Matratzen und Teppiche absaugen und evtl. trocken außerhalb des Fahrzeuges lagern
– Alle Türen und Möbelklappen öffnen, insbesondere die Kühlschranktür, um bessere Luftzirkulation zu gewährleisten
– Fahrzeug an trockenen Tagen regelmäßig lüften
– evtl. handelsübliche Luftentfeuchter aufstellen

Technik:
– Wassersystem reinigen/desinfizieren
– Frisch- und Grauwassertank, sowie Boiler und alle Wasserleitungen vollständig entleeren
– Wasserhähne bei ausgeschalteter (!) 12V-Versorgung in Mittelstellung geöffnet lassen
– Ablassventile offen halten
– Toilettentank leeren und reinigen, Gummidichtung mit Pflegemittel behandeln
– Gasabsperrventile und Gasflasche schließen, Druckminderer abschrauben
– 12 V-Hauptschalter ausschalten
– Starter- und Aufbaubatterien vollständig aufladen, regelmäßig nachladen oder ausbauen und frostfrei lagern
– Kühler- und Scheibenwasserfrostschutz überprüfen und ggf. nachfüllen

 

Die Vorteile des Wohnmobil-Urlaubs – Sie können Ihr Fahrrad mitnehmen

Viele Wohnmobile lassen sich mit einem Fahrradträger aufrüsten. Dieser wird in der Regel am Heck befestigt. So können Sie Ihre Wohnmobil-Leidenschaft mit Ihrer Fahrrad-Leidenschaft kombinieren. Viele Orte, die für das Camping interessant sind, bieten auch Radlern ein Touren-Erlebnis. Achten Sie dabei auf Ihre persönliche Kondition und auf die Anforderungen des Geländes in Ihrer Urlaubsregion. Darüber hinaus ist das Fahrrad praktisch, wenn Sie Ihren Camper länger an einem Ort abgestellt und sich außen mit Möbeln und Markise eingerichtet haben. Denn so können Sie kleinere Einkäufe erledigen, ohne den Camper erst wieder fahrbereit zu machen.

Wohnmobil Urlaub für Jedermann

Die Vorteile des Wohnmobil-Urlaubs – Sie können Ihren Hund mit in den Urlaub nehmen

Wenn Sie Ihr Fellknäuel im Urlaub nicht alleine lassen wollen, ist das Wohnmobil eine ausgezeichnete Wahl: Nehmen Sie Ihren Hund doch einfach mit! So sparen Sie zusätzlich Geld und Nerven für seine Ersatzunterbringung. Beachten Sie jedoch, dass Hunde nicht auf allen Campingplätzen erlaubt sind. Tipp: Gewöhnen Sie das Tier vor dem Urlaub langsam an die Fahrt im Wohnmobil.

Wichtige Vorteile des Wohnmobil Urlaubs

Weihnachtspäckchenkonvoi 2016

Im Rahmen unserer “GAST hilft” möchten wir zu Weihnachten 2016 benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Rumänien, der Ukraine und Moldawien ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir beteiligen uns am Round Table Weihnachtspäckchenkonvoi – und Sie können uns dabei helfen.

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So einfach gehts:
Packen Sie ein kleines Weihnachtsgeschenk im Wert von ca. 10-15 EUR (Zahnbürste, Zahnpasta, Spielsachen, Mütze, Schal oder Handschuhe, Süßigleiten), kennzeichnen Sie es für welches Alter und welches Geschlecht es sein soll und geben Sie es bei uns bis zum 20.11.2016 ab.
Bitte werfen Sie 2.50 EUR pro Päckchen in unsere Spendenbox, um den Transport der Päckchen zu finanzieren.
Die Mitglieder des Serviceclubs “Round Table” kümmern sich dann persönlich um den Transport in die Einrichtungen Vorort (Kindergärten, Waisenhäuser und Schulen).

Hier können Sie ein emotionales Video von einem der letzten Konvois sehen:

Laden Sie sich hier unseren Flyer für weitere Infos herunter.

Mehr Infos über die Aktion gibt es unter www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de

Die Vorteile des Wohnmobil-Urlaubs – Sie sind nah an der Natur

Campingplätze liegen häufig inmitten der schönsten Landschaften. Manchmal wohnen Sie direkt am Ufer eines Gewässers oder an einem Gebirgshang, der Ihnen eine spektakuläre Aussicht auf das Umland erlaubt. Mancher Camper soll sogar beim Morgenkaffee scheue Wildtiere beim Grasen beobachtet haben. In jedem Fall aber sind Sie näher an der Natur als in einem Hotel. Sie müssen nur Ihre Wohnmobil-Tür öffnen, um an die frische Luft zu gelangen. Das geht sogar im Morgenmantel. Durch eine geschickte Stellplatzwahl können Sie zudem außergewöhnliche Ruhe erfahren. Je abgeschiedener die Region, desto intensiver Ihr Naturerlebnis.

Sie sind vor dem Wetter geschützt

Wer zeltet, hat im Hinblick auf die Nähe zur Natur ganz ähnliche Interessen wie ein Wohnmobil-Urlauber. Das Zelt kann jedoch keinen Schutz vor jedem Wetter garantieren. Manche Modelle entpuppen sich als undicht, wobei sich innen durch das Atmen trotzdem Kondenswasser ansammelt. Bei Gewittern sollte sich ein Zeltbewohner ebenfalls lieber in Sicherheit bringen. Das Wohnmobil schützt Sie durch seine Stabilität deutlich besser vor Regen, Hagel, Schnee und Wind. Viele (aber nicht alle) Wohnmobile bieten darüber hinaus nach dem Prinzip des faradayschen Käfigs einen Schutz vor Blitzeinschlag.

Der Urlaubsratgeber: Urlaub mal ganz anders

Die Vorteile des Wohnmobil-Urlaubs – Sie genießen Ihre Privatsphäre

Mit dem Wohnmobil verfügen Sie über einen Rückzugsort, den außer Ihnen ohne Erlaubnis niemand betritt (z.B. Reinigungskräfte). Möchten Sie Ihre Ruhe haben, schließen Sie genau wie zu Hause einfach die Tür. Zudem sind Sie nicht gezwungen, Ihre Mahlzeiten wie in vielen Hotels in Gemeinschaftsräumen mit anderen Gästen einzunehmen. Dasselbe gilt für Sanitäranlagen, sofern Ihr Wohnmobil eigene beinhaltet.

Sie sind nicht allein

Der gegensätzliche Fall könnte so aussehen, dass Sie gerne in Gesellschaft sind. Auf Campingplätzen, Raststätten und in der Natur finden Sie eigentlich immer Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen, auch Ihre Kinder kommen schnell in Kontakt zu anderen. Es ist unter Campern eine beliebte Geste, Stellplatznachbarn auf einen Kaffee, ein Bier oder zum Grillen einzuladen. Freundlichkeit und Offenheit sind unter Camper eher die Regel, als der Wunsch nach Abgeschiedenheit. Wobei auch dies jedem selbst freisteht und niemand zu etwas gezwungen wird. Bei Sympathie können solche Wohnmobil-Bekanntschaften sogar ein Leben lang halten.

Wohnmobil Urlaub für Jedermann